
Am 18. April 2026 fand in Poing die Diözesanversammlung des Diözesanverbands München und Freising statt – auch unsere Kolpingsfamilie Berchtesgaden war dabei: Maria Schmidt, Martin Kienast und Präses Thomas Frauenlob nahmen als Delegierte teil.
Ein zentrales Thema der Versammlung war der AfD-Unvereinbarkeitsbeschluss des Kolpingwerkes. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Sven-Marco Meng erläuterte die Beschlusslage: Die Bundesversammlung 2025 hatte mit überwältigender Mehrheit festgestellt, dass eine gleichzeitige Mitgliedschaft bei Kolping und in der AfD nicht vereinbar ist. Auch die Diözesanversammlung in Poing stimmte mit großer Mehrheit für den Aufruf „Gemeinsam Demokratie stärken“ und stellte sich damit ausdrücklich hinter diesen Beschluss.
Grundlage dieser Entscheidung ist das christliche Menschenbild, das Kolping trägt: Jeder Mensch ist Abbild Gottes – jede Form der Diskriminierung, der Ausgrenzung und des Nationalismus widerspricht diesem Grundsatz. Die vorliegende Orientierungshilfe zum Umgang mit der AfD (April 2026), herausgegeben von Kolping Deutschland, bietet unseren Mitgliedern und Leitungskräften eine konkrete Unterstützung für den Alltag – ob bei Veranstaltungen, in sozialen Medien oder beim Umgang mit Stammtischparolen.
Wir als Kolpingsfamilie Berchtesgaden stehen hinter dieser klaren Haltung: für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt.
MArtin Kienast

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